Synopsis

Oft ist es nur die Angst, die uns davon abhält unsere größten Vorhaben anzugehen. Wir schieben eine Aufgabe so lange vor uns her, bis sie zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde geworden ist. Eine riesige Mauer, gebaut aus übertriebenen Anforderungen und Vorstellungen, die nur eingerissen werden kann, indem wir den ersten Schritt machen. Für Katharina ist dieser erste Schritt „um Hilfe zu bitten“. So wie Torsten und Beatrice findet sie Unterstützung in einer Gruppe von Gleichgesinnten, die alle dasselbe Ziel haben: endlich ihr Studium abzuschließen.

Im Studienabschlusscoaching, einem monatlichen Treffen, lernen die Studenten sich realistische Ziele zu setzen und die Universität Stück für Stück wieder in ihren Alltag zu integrieren. Doch eine Frage, und die mit der Antwort verbundenen Konsequenzen, muss letztendlich jeder für sich beantworten: Habe ich Angst davor abzuschließen oder habe ich Angst davor aufzuhören und etwas Neues zu beginnen?

Der Dokumentarfilm begleitet Beatrice, Katharina und Torsten über drei Jahre bei dem Versuch, ihr Studium doch noch erfolgreich abzuschließen. Auf dem Weg dahin versuchen sie Universität, Arbeit und Familie zu vereinbaren, kämpfen mit finanziellen Problemen und müssen sich unangenehmen Fragen und Vorurteilen stellen.

Es geht darum dran zu bleiben und die Krise als Chance zu begreifen; den Mut zu haben, vermeintlich Schwäche zu zeigen und sich Hilfe für dieses Vorhaben zu holen. Die Stärke aber, diese Ängste zu besiegen, müssen die Protagonisten in sich selber finden, um an dieser Herausforderung zu wachsen.

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